Wir sind ATH.
Dr. Dimitri Kourkoulos

Unser Team besteht aus Spezialisten und Allroundern, Denkern und Machern, Technikern und Kaufleuten. Und jeder trägt einen wichtigen Teil zum Gesamtkonzept bei. Wir sind KROENERT, ZAE, COATEMA und DRYTEC. Wir sind ATH. 

Dr. Dimitrios Kourkoulos

R&D Project Manager

Herr Kourkoulos, erzählen Sie doch zunächst etwas über sich

Ich bin Dimitrios Kourkoulos, überzeugter Ur-Kölner, und obwohl ich eigentlich Chemiker (und kein Ingenieur) bin, arbeite ich seit 2019 als R&D Project Manager in der Forschungsabteilung von COATEMA.

Was haben Sie vor Ihrer Arbeit bei COATEMA gemacht?

Ich habe in Köln Chemie studiert und anschließend in physikalischer Chemie promoviert. Danach habe ich als Projektleiter an einem Forschungszentrum für organische und gedruckte Elektronik gearbeitet. Dort war ich für die Koordination und Bearbeitung von öffentlich geförderten Projekten zuständig.

Wie sind Sie auf die COATEMA aufmerksam geworden?

Mundpropaganda, da ein Kollege COATEMA bereits aus einem Forschungsprojekt kannte. Sonst wäre ich als Chemiker wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen mich bei einem Maschinenbauer zu bewerben. Man hat eben die Vorstellung, dass eigentlich nur Ingenieure in einem solchen Unternehmen arbeiten. Man muss aber auch zugeben, dass eine so große und interdisziplinäre Forschungsabteilung, wie COATEMA sie hat, schon etwas Einmaliges für diese Branche ist.

Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Mitarbeiter in Ihrem Arbeitsbereich aus?

Eine wichtige Eigenschaft ist Kreativität. Für die Forschungsprojekte, in denen wir entweder neue Anlagen oder Prozesse entwickeln, müssen oft komplexe Probleme gelöst werden, was natürlich nicht immer auf Anhieb klappt. Da muss man schon mal in der Lage sein out-of-the-box zu denken. Außerdem darf man sich nicht scheuen alte Pläne über Bord zu werfen (egal wie viel Arbeit schon drinsteckt). Wenn ein Lösungsansatz nicht funktioniert, müssen eben Alternativen ausprobiert werden. Es schadet dementsprechend auch nicht, wenn man ein gewisses Maß an Frustrationstoleranz mitbringt. Sehr wichtig ist auch Hands-on-Mentalität. Man sitzt eben nicht nur am Schreibtisch. Bei den Versuchen in unserem R&D Center steht man sehr oft selbst an den Anlagen und schraubt auch selbst dran rum.

Was treibt Sie jeden Tag an?

Neben meinen Weltverbesserungsambitionen natürlich Kaffee

Was ist Ihr Lebensmotto?

„Ich weiß, dass ich nicht weiß“ (Platon oder Sokrates, kommt darauf an, wie man es betrachtet)

„Kaffee dehydriert nicht, sonst wäre ich schon Staub“ (Franz Kafka)

Was war das spannendste Projekt?

Bis jetzt war mein spannendstes Projekt die Entwicklung einer neuen hochpräzisen Nanoimprintanlage. Um unsere Projektziele zu erreichen mussten wir völlig neue Konzepte ausprobieren. Es ist auch spannend zu sehen, wie aus der Idee eine Anlage wird, die man anfassen kann.

Wieviel Freiraum benötigen Sie bei der Arbeit?

Ein gewisser Freiraum ist sehr wichtig, wenn man im Bereich Forschung arbeitet. Wenn man eine Idee hat, muss man Sachen auch mal schnell und unbürokratisch ausprobieren können.  
 

Die Begriffe Digitalisierung und Industrie 4.0 sind in aller Munde und auch bei COATEMA wichtige Themen.
Was war Ihre erste Begegnung mit der digitalen Zeit?

Mein altes 56k Modem
 

Oh, Stromausfall – und jetzt?

Powerbank raussuchen …. und hoffen, dass ich nicht vergessen hab sie aufzuladen

Lieblings-Gadget?

Als überzeugter Mittagspausenjogger: Meine Laufuhr!

Morgens zur Arbeit – Fahrrad, Auto oder Bahn?

Sonnenschein: Fahrrad à S-Bahn („Heute … Minuten später. Grund ist eine verspätete Bereitstellung des Zuges.“) à Fahrrad

Bewölkt: Fahrrad à S-Bahn („Heute … Minuten später. Grund dafür sind Verzögerungen im Betriebsablauf.“) à Fahrrad

Regen: Fahrrad à S-Bahn („Heute … Minuten später. Grund dafür ist die Verspätung eines vorausfahrenden Zuges.“) à Fahrrad

Schnee: Fahrrad à S-Bahn („Heute … Minuten später. Grund dafür sind witterungsbedingte Störungen.) à Fahrrad

Gerade aufgewacht – was kommt jetzt?

Kaffee, duschen, noch ein Kaffee.

Ihr Tipp für die Region Dormagen und Umgebung:

Das Rheinufer im Stadtteil Zons ist ganz schön.
 

Sind eine Flasche Gaffel Kölsch. Wo wollen Sie geöffnet werden?

Definitiv lieber in Köln mit Blick auf den Dom als in Dormagen.
 

Diese App hat mein Leben verändert:

Als Mensch mit außerordentlich schlechtem Orientierungssinn: Google Maps. Auf „Blue Dot“ ist Verlass.
 

Damit fang ich gleich morgen an:

Schreibtisch aufräumen und natürlich die Projektstunden eintragen .